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Der Wolken Zug, die Mondesſichel wankt, Und durch die Nacht zuckt ungewiſſe Helle. — Kein Sternbild iſt zu ſehn! Der matte Schein dort, Der einzelne, iſt aus der Kaſſiopeia, Und dahin ſteht der Jupiter— Doch jetzt Deckt ihn die Schwärze des Gewitterhimmels! (Er verſinkt in Tiefſinn und ſieht ſtarr hinaus.) Gräfin (die ihm traurig zuſieht, faßt ihn bei der Hand). Was ſinnſt du? Wallenſtein. Mir daucht, wenn ich ihn ſahe, waͤr' mir wohl. Es iſt der Stern, der meinem Leben ſtrahlt, Und wunderbar oft ſtärkte mich ſein Anblick. (Pauſe.) Gräfin. Du wirſt ihn wieder ſehn. Wallenſtein
(iſt wieder in eine tiefe Zerſtreuung gefallen, er ermuntert ſich und wendet ſich ſ ſchnell zur Gräſin).
Ihn wiederſehn?— O, niemals wieder!
Gräfin. Wie? Wallenſtein. Er iſt dahin— iſt Staub! Gräfin. Wen meinſt du denn? Wallenſtein.
Er iſt der Glückliche. Er hat vollendet. Für ihn iſt keine Zukunft mehr, ihm ſpinnt Das Schickſal keine Tücke mehr— ſein Leben


