Teil eines Werkes 
4. Band (1838)
Entstehung
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So glaubt, es iſt nicht Mangel guten Willens,

Denn unſer Glück iſt nunmehr Eins. Lebt wohl!

Nehmt meinen Dank für Eure Müh'. Die Feſtung

Soll ſich Euch aufthun morgen, wann Ihr kommt.

(Schwediſcher Hauptmann geht ab. Wallenſtein ſitzt in tiefen Gedanken,

ſtarr vor ſich hinſehend, den Kopf in die Hand geſenkt. Gräfin Terzky tritt herein und ſteht eine Zeitlang vor ihm unbemerkt; endlich macht er eine raſche Bewegung, erblickt ſie und faßt ſich ſchnell.)

Kommſt du von ihr? Erholt ſie ſich? Was macht ſie? Gräfin. Sie ſoll gefaßter ſeyn nach dem Geſpräch, Sagt mir die Schweſter Jetzt iſt ſie zu Bette. Wallenſtein. Ihr Schmerz wird ſanfter werden. Sie wird weinen. Gräfin. Auch dich, mein Bruder, find' ich nicht wie ſonſt. Nach einem Sieg erwartet' ich dich heitrer. O, bleibe ſtark! Erhalte du uns aufrecht, Denn du biſt unſer Licht und unſre Sonne. Wallenſtein. Sey ruhig. Mir iſt nichts Wo iſt dein Mann? Gräfin. Zu einem Gaſtmahl ſind ſie, er und Illo. Wallenſtein (ſteht auf und macht einige Schritte durch den Saah). Es iſt ſchon finſtre Nacht Geh' auf dein Zimmer! Gräfin. Heiß' mich nicht gehn, o, laß mich um dich bleiben! Wallenſtein Eſſt an das Fenſter getreten) Am Himmel iſt geſchäftige Bewegung, Des Thurmes Fahne jagt der Wind, ſchnell geht