Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Angelica ctief bewegt, ſinkt an ihm nieder und verbirgt ihr Ge⸗ ſicht in ſeinen Haͤnden).

v. Hutten. Mehr des Gluͤckes kann ein Mann aus eines Weibes Hand nicht empfangen! Weißt du, daß du mir alles dieſes ſchuldig biſt? Ich habe Schaͤtze geſammelt fuͤr deine Wohlthaͤtigkeit, deine Schoͤnheit hab' ich gehuͤtet, dein Herz hab' ich bewacht, deines Geiſtes Guͤte hab' ich entfaltet. Eine Bitte gewaͤhre mir fuͤr dieß Alles in dieſe einzige Bitte ſaſſe ich Alles zuſammen, was du mir ſchuldig biſt wirſt du mir ſie verweigern?

Angeliea. O mein Vater! Warum dieſen weiten Weg zum Herzen Ihrer Angelica?

v. Hutten. Du beſitzeſt Alles, was einen Mann gluͤcklich machen kann.(Er haͤlt hier inne und mißt ſie ſcharf mit den Augen.) Mache nie einen Mann gluͤcklich!

Angeliea cerblaßt, ſchlaͤgt die Augen nieder).

v. Hutten. Du ſchweigſt? dieſe Angſt dieſes Zittern Angelica!

Angelira. Ach, mein Vater

v. Hutten(eanfter). Deine Hand, meine Tochter Ver⸗ ſprich mir Gelobe mir Was iſt das? Warum zittert dieſe Hand? Verſprich mir, nie einem Mann dieſe Hand zu geben. 3 Angeliea(in ſichtbarer Verwirrung). Nie, mein Vater als mit Ihrem Beifall.

v. Hutten. Auch wenn ich nicht mehr bin Schwoͤre mir, nie einem Mann dieſe Hand zu geben.

Angelica(kaͤmpfend, mit bebender Stimme). Nie nie⸗ mals, wenn nicht wenn Sie nicht ſelbſt dieſes Verſprechens mich entlaſſen.

v. Hutten. Alſo niemals.(Er laͤßt ibre Hand los. Nach