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Angeliea. Brechen Sie davon ab, ich bitte. Sie ſelbſt wiſſen, wie oft und immer vergeblich— Ach! Sie kennen ja meinen Vater.
Ziber(ihre Hand faſſend und mit Lebhaftigkeit). Er iſt noch nicht in ſeiner Baumſchule geweſen. Bitten Sie ihn, daß er mir erlaube, ihn in ſeine Baumſchule zu fuͤhren. Es iſt nicht moͤglich, dieſen Dank einzuſammeln von der unvernuͤnftigen Creatur und Menſchen verloren zu geben. Wer darf ſagen, daß er an der Freude verzweifle, ſo lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einſchlagen?—
Angelira. Ich verſtehe Sie, redlicher Biber— vielleicht aber waren Sie mit Gewaͤchſen gluͤcklicher als mein Vater mit Menſchen. 1
Biber(ſchnel und bewegt). Und er hat eine ſolche Tochter? (Er will mehr ſagen, unterdruͤckt es aber und ſchweigt einen Augenblick.) Der gnaͤdige Herr moͤgen viel erfahren haben von Menſchen— der ſchlecht belohnten Erwartungen viel, der geſcheiterten Plane viel— aber(die Hand des Fraͤuleins mit Lebhaftigkeit ergreifend) eine Hoffnung iſt ihm aufgegangen— Alles hat er nicht erfahren, was eines Mannes Herz zerreißen kann—
(Er entfernt ſich.)
Zweite Scene. Angelica. Wilhelmine.
Wilhelmine(ſteht auf und ſolgt ihm mit den Augen). Ein ſonderbarer Mann! Immer faͤllt's ihm aufs Herz, wenn dieſe Saite beruͤhrt wird. Es iſt etwas Unbegreifliches in ſeinem Schickſal.


