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Louiſe. O Himmel! Nicht umſonſt hab' ich dieſen Auf⸗ tritt gefaͤrchtet.
Ferdinand(ebieteriſch). Verſuche!
Loui ſe(nimmt das Glas etwas unwillig und trinkt).
Ferdinand(wendet ſich, ſobald ſie das Glas an den Mund ſetzt, mit einer ploͤtzlichen Erblaſſung weg und eilt nach dem hinterſten Winkel des Zimmers).
Louiſe. Die Limonade iſt gut.
Ferdinand(ohne ſich umzukehren, von Schauern geſchuͤttelt). Wohl bekomm's!
Louiſe(nachdem ſie es niedergeſetzt. O wenn Sie wuͤßten, Walter, wie ungeheuer Sie meine Seele beleidigen!
Ferdinan. Hum!
Louiſe. Es wird eine Zeit kommen, Walter!—
Ferdinan(wieder vorwaͤrts kommend). O! mit der Zeit waͤren wir fertig.
Louiſe. Wo der heutige Abend ſchwer auf Ihr Herz fallen duͤrfte—
Ferdinand(ſaͤngt an ſtaͤrker zu gehen und beunruhister zu werden, indem er Schaͤrpe und Degen von ſich wirft). Gute Nacht, Herrendienſt!
Louiſe. Mein Gott! Wie wird Ihnen?
Ferdinand. Heiß und enge— Will mir's bequemer machen.
Louiſe. Trinken Sie! Trinken Sie! Der Trank wir Sie kuͤhlen.
Ferdinand. Das wird er auch ganz gewiß— Die Metze iſt gutherzig— doch das ſind ſie alle!
Louiſe(mit dem vollen Ausdruck der Liebe ihm in die Arme eilend.. Das deiner Louiſe, Ferdinand?
Ter inand(rruͤckt ſie von ſch). Fort! fort! Dieſe ſanſten


