Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Touiſe. Sie ſind mir auch noch Revange auf dem Schach⸗

brett ſchuldig. Wollen wir eine Partie, Herr von Walter? (Eine neue Pauſe.)

Kouiſe. Herr von Walter, die Brieftaſche, die ich Ihnen einmal zu ſticken verſprochen— ich habe ſie angefangen— Wollen Sie das Deſſin nicht beſehen?

Wieder eine neue Pauſe.)

oniſe. O ich bin ſehr elend.

Ferdinand(in der bisherigen Stellung). Das koͤnnte wahr ſeyn.

ouiſe. Meine Schuld iſt es nicht, Herr von Walter, daß Sie ſo ſchlecht unterhalten werden.

Ferdinand Hacht beleidigend vor ſich hiny. Denn was kannſt du fuͤr meine bloͤde Beſcheidenheit.

Kouiſe. Ich habe es ja wohl gewußt, daß wir jetzt nicht zuſammen taugen. Ich erſchrack auch gleich, ich bekenne es, als Sie meinen Vater verſchickten.— Herr von Walter, ich ver⸗ muthe, dieſer Augenblick wird uns beiden gleich unertraͤglich ſeyn.— Wenn Sie mir's erlauben wollen, ſo geh' ich und bitte einige von meinen Bekannten her.

Ferdinand. O ja doch, das thu'! Ich will auch gleich gehn und von den meinigen bitten.

Touiſe(ſieht ihn ſtutzend an). Herr von Walter!

Ferdinand(eehr haͤmiſch). Bei meiner Ehre! der geſcheidteſte Einfall, den ein Menſch in dieſer Lage nur haben kann. Wir machen aus dieſem verdrießlichen Duett eine Luſtbarkeit und raͤchen uns mit Huͤlfe gewiſſer Galanterien an den Grillen der Liebe.

Kouiſe. Sie ſind aufgeraͤumt, Herr von Walter.

Ferdinand. Ganz außerordentlich, um die Knaben auf dem Markt hinter mir her zu jagen! Nein! In Wahrheit,