Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Ferdinand du Millern, der eben fort wilh. Halt, und noch etwas! Hier iſt ein Brief an meinen Vater, der dieſen Abend an mich eingeſchloſſen kam.— Vielle cht dringende Geſchaͤfte.— Es deht in einer Beſtellung hin.—

Miller. Schon gut, Baron!

Lo ui ſe(haͤngt ſich an ihn, in der entſetzlichſten Bangigkeit). Aber, mein Vater, dieß Alles koͤnnt' ich ja recht gut beſorgen!—

Miller. Du biſt allein, und es iſt finſtre Nacht, meine Tochter!(Ab.)

Ferdinand. Leuchte deinem Vater, Louiſe!(Waͤhrend dem, daß ſie Millern mit dem Lichte begleitet, tritt er zum Tiſch und wirft Gift in ein Glas Limonade.) Ja, Sie ſoll dran! Sie ſoll! Die obern Maͤchte nicken mir ihr ſchreckliches Ja herunter, die

veien des Himmels unterſchreibt, ihr guter Engel laͤßt ſie fahren.

Siebente Seene. Ferdinand und Poniſe.

Sie kommt langſam mit dem Lichte zuruͤck, ſetzt es nieder und ſiellt ſich auf die entgegengeſetzte Seite vom Major, das Geſicht auf den Boden geſchlagen und nur zuweilen furchtſam und verſtohlen nach ihm hinuterſchielend. Er ſteht auf der andern Seite und ſieht ſtarr vor ſich hinaus. (Großes Stillſchweigen, das dieſen Auftritt ankuͤndigen muß.)

Louiſe. Wollen Sie mich accompagniren, Herr von Walter, ſo h ich einen Gang auf dem Fortepiano!(Sie oͤffnet den Pantalon.)

(Ferdinand gibt ihr keine Antwort. Paufe.)