Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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etwa darum gute Worte geben, daß er mich liebt? Das iſt eine Eitelkeit von ihm, die Schooßſuͤnde aller Kuͤnſtler, die ſich in ihrem Werk kokettiren, waͤr' es auch noch ſo haͤßlich.— Sehet alſo, das iſt die ganze Hexerei, die ihr in einen heiligen Ne⸗ bel verſchleiert, unſere Furchtſamkeit zu mißbrauchen. Soll auch ich mich dadurch gaͤngeln laſſen, wie einen Knaben?

Friſch alſo! muthig ans Werk!— Ich will Alles um mich her ausrotten, was mich einſchraͤnkt, daß ich nicht Herr bin. Herr muß ich ſeyn, daß ich das mit Gewalt ertrotze, wozu mir die Liebenswuͤrdigkeit gebricht.(Av.)

Zweite Seene.

Schenke an den Graͤnzen von Sachſen

Karl von Aoor in ein Buch vertieft. Spiegelberg trinkend am Tiſch.

Karl v. Moor(legt das Buch weg). Mir ekelt vor dieſem tintenkleckſenden Saͤculum, wenn ich in meinem Plutarch leſe von großen Menſchen.

Spiegelberg Cſellt ihm ein Glas hin und trinkt). Den Joſephus mußt du leſen.

Aoor. Der lohe Lichtfunke Prometheus' iſt ausgebrannt, dafuͤr nimmt man jetzt die Flamme von Baͤrlappenmehl— Theaterfeuer, das keine Pfeife Tabak anzuͤndet. Da krabbeln ſie nun, wie die Ratten auf der Keule des Hercules. Ein fran⸗ zoͤſiſcher Abbé docirt, Alexander ſey ein Haſenfuß geweſen; ein ſchwindſuͤchtiger Profeſſor haͤlt ſich bei jedem Wort ein Flaͤſchchen