Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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eeiner hoͤhern Weisheit durch Verzaͤrtelung zernichtet! Nun, Vater? 1 D. a. Moore Ich will ihm ſchreiben, daß ich meine Hand

von ihm wende.

Franz. Da thut Ihr recht und klug daran.

D. a. Moor. Daß er nimmer vor meine Augen komme. Franz. Das wird eine heilſame Wirkung thun.

D. a. Moor(zaͤrtlich. Bis er anders worden!

Franz. Schon recht! ſchon recht Aber, wenn er nun kommt mit der Larve des Heuchlers, Euer Mitleid erweint, Eure Vergebung ſich erſchmeichelt, und morgen hingeht und Eurer Schwachheit ſpottet im Arm ſeiner Huren? Nein, Vater! Er wird freiwillig wiederkehren, wenn ihn ſein Gewiſſen rein geſprochen hat.

D. a. Manr. So will ich ihm das auf der Stelle ſchreiben.

Franz. Halt! noch ein Wort, Vater! Eure Entruͤſtung, fuͤrchte ich, moͤchte Euch zu harte Worte in die Feder werfen, die ihm das Herz zerſpalten wuͤrden und dann glaubt Ihr nicht, daß er das ſchon fuͤr Verzeihung nehmen werde, wenn Ihr ihn noch eines eigenhaͤndigen Schreibens werth haltet? Darum wird's beſſer ſeyn, Ihr uͤberlaßt das Schreiben mir.

D. a. Mogr. Thu das, mein Sohn. Ach! es haͤtte mir doch das Herz gebrochen! Schreib' ihm

franz(ſchnel). Dabei bleibt's alſo?

D. a. Mogr. Schreib' ihm, daß ich tauſend blutige Thraͤ⸗ nen, tauſend ſchlafloſe Naͤchte aber bring' meinen Sohn nicht zur Verzweiflung!

Franz. Wollt Ihr Euch nicht zu Bette legen, Vater? Es griff Euch hart an.

D. a. Moor. Schreib' ihm, daß die väterliche Vruſt

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