Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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die ihm anhaͤngt; um der Kraft willen, die es erheiſchet; um der Gefahren willen, die es begleiten. Ein merk⸗ wurdiger, wichtiger Menſch, ausgeſtattet mit aller Kraft, nach der Richtung, die dieſe bekommt, nothwendig entweder ein Brutus oder ein Catilina zu werden. Ungluͤckliche Conjuncturen entſcheiden fuͤr das Zweite, und erſt am Ende einer ungeheuren Verirrung gelangt er zu dem Erſten. Falſche Begriffe von Thaͤtigkeit und Einfluß, Fuͤlle von Kraft, die alle Geſetze uͤber⸗ ſprudelt, mußten ſich natuͤrlicher Weiſe an buͤrgerlichen Ver⸗ haͤltniſſen zerſchlagen, und zu dieſen enthuſiaſtiſchen Traͤumen von Groͤße und Wirkſamkeit durfte ſich nur eine Bitterkeit gegen die unidealiſche Welt geſellen. So war der ſeltſame Don Quipote fertig, den wir im Raͤuber Moor verabſcheuen und lieben, bewundern und bedauern. Ich werde es hoffent⸗ lich nicht erſt anmerken duͤrfen, daß ich dieſes Gemaͤlde ſo wenig nur allein Raͤubern vorhalte, als die Satyre des Spaniers nur allein Ritter geißelt.

Auch iſt jetzt der große Geſchmack, ſeinen Witz auf Koſten der Religion ſpielen zu laſſen, daß man beinahe fuͤr kein Genie mehr paſſirt, wenn man nicht ſeinen gottloſen Satyr auf ihren heiligſten Wahrheiten ſich herumtummeln laͤßt. Die edle Einfalt der Schrift muß ſich in alltaͤglichen Aſſembleen von den ſogenannten witzigen Koͤpfen mißhandeln und ins Laͤcherliche verzerren laſſen; denn was iſt ſo heilig und ernſthaft, das, wenn man es falſch verdreht, nicht belacht werden kann? Ich kann hoffen, daß ich der Religion und der wahren Moral keine gemeine Rache verſchafft habe, wenn ich dieſe muthwilligen Schriftveraͤchter in der Perſon meiner ſchaͤndlichſten Raͤuber dem Abſcheu der Welt uberliefere.

Aber noch mehr. Dieſe unmoraliſchen Charaktere, von denen vorhin geſprochen wurde mußten von gewiſſen Seiten