Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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Chateaubriant reichte ſeinen Falken dem Jaͤger, und

nahm aus deſſen Hand die Jagdbeute, wahrſcheinlich um ſie

ſeiner Tochter zu zeigen, einen Brachvogel, der mit dem Fruͤhlinge aus dem Suͤden gekommen war. Dann ſtieg er vom Pferde, und erwiderte nichts auf Baptiſte's Anzeige.

Er verbarg ſeine Aufregung unter Schweigen, und trat in’'s Schloß.

Francoiſe, nach Faſſung ringend, ſah mit ſtarrem Auge

nach der großen Thur der Gallerie, durch welche ſie ſeinen Eintritt erwartete. Sie ſtand mit Lautrer und Chimene un⸗ weit dieſer Thuͤr, welche ungefaͤhr in der Mitte des Schloſ⸗ ſes war, da ſich weſtlich nach dem alten Schloßthurme hin die Gallerie ſelbſt in halber Schloß⸗Laͤnge erſtreckte bis zum Ausgange auf die Bruͤckenpforte, und auf der oͤſtlichen Seite, alſo jenſeits der Galleriethuͤr die Zimmer lagen, welche ſie ehedem mit dem Grafen bewohnt hatte. Die Thuͤr oͤffnete ſich nicht, aber Chimene fluͤſterte ihr

zu: da hinten iſt er! Francoiſe wendete ſich, und blickte die Gallerie entlang. Der Graf war dort am Ende des Saa⸗ les durch eine Seitenthuͤr eingetreten, und ſchritt, ihnen halb den Ruͤcken zukehrend, nach dem Ausgange der Bruͤ⸗ ckenpforte. Er oͤffnete dieſe, und verſchwand hinter der zu⸗ geworfenen Thuͤr. Hat er uns nicht geſehn? Will er ſich vorbereiten?— Sie harrten faſt eine Stunde lang, es regte ſich nichts in dem oͤden Schloſſe. Endlich rief Lautrec, das ſei unertraͤg⸗ lich, und er werde hinuͤbergehn. Um Gottes willen verlaß mich nicht! ſprach Francoiſe. Nun, ſo gehen wir alle drei! Sie gingen. Als ſie auf

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