Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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rück, Du ſtoͤrſt nur! Frangoiſe haſt Du beeintraͤchtigt, und warſt doch nur das Intereſſe eines voruͤbergehenden Spiel⸗ werkes fuͤr Franz! Dein Vater hat Recht! Ach, wenn Dein Herz ſich haͤtte offnen duͤrfen der Neigung des Koͤnigs, oh, wie waͤre die Welt ein unabſehbarer Himmel geworden! Still! Nun ſei dies unerbluhte und doch überall ſchaͤdliche Leben beendigt, damit es nicht durch halbe Gefühle, durch halbe Unwahrheit befleckt werde in ſeiner Traurigkeit.

Dieſe Gedankenrichtung bezog ſich auf Lautrec, deſſen Herz ſich ihr hingab mit einer liebenswuͤrdigen Treuherzig⸗ keit. Sie furchtete ſich vor einer unmittelbaren Erklaͤrung, denn ſie war feſt entſchloſſen, Liebe und Hand des ihr uͤbri⸗ gens werthen, tuͤchtigen Mannes abzulehnen. Konnte ſie nicht fuüͤr immer an Francoiſens Seite bleiben— und ſie fuͤrchtete vom Grafen Chateaubriant das Schlimmſte—, dann war es ihr Vorſatz, in einem Kloſter ihr Leben zu be⸗ ſchließen. Solche Naturen, unter ſolchen Umſtaͤnden auf⸗ wachſend, ſind die Perlen des Kloſters, und fuͤr ſie iſt das Kloſter eine wirkliche Zuflucht.

So draͤngte ſie Lautrec's Geſtaͤndniß, welches dem na⸗ türlichen Manne fortwaͤhrend entſchluͤpfen wollte, immer eifrig zuruͤck, und ſprach immer wieder nur von der Gefahr Frangçoiſens— da bellten Hunde und wieherten Pferde, der entſcheidende Augenblick war da, Graf Chateaubriant kehrte mit ſeinen Falken heim, er hielt auf der Bruͤcke, und hoͤrte Baptiſte's Bericht. Frangoiſe kam eilig zu Lautrec

und Chimene in die Gallerie, ihre Haͤnde, mit denen ſie die der Freunde ergriff, flogen, die Angſt war uͤbermaͤchtig ge⸗ worden.

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