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nicht zu verlaſſen, ſondern ſie einzufuͤhren und ihr laͤn⸗
geres oder kuͤrzeres Bleiben von dem Benehmen des Grafen
abhaͤngig zu machen.
Das erklaͤrten ſie ihr jetzt, als ſie von den Pferden ge⸗ ſtiegen waren. Sie widerſprach, aber man ſah, daß ihre Glieder zitterten, und daß ihr Widerſpruch ſchwach war.
Es zeigt ſich kein Menſch? rief Lautrec.
Ah, da iſt Baptiſte, der mich verlaſſen hat! ſagte die Graͤfin mit halber Stimme, auf den Diener blickend, der haſtig hinter dem alten Schloſſe hervorkam, und auf ſie zu⸗ eilte. Er maͤßigte indeß plotzlich ſeine Eile, indem er nach dem Fenſter im Mittelſtocke des alten Schloſſes verſtohlen hinaufſah, und kam nun langſam naͤher zur ſteinernen Bruͤ⸗ cke, auf welcher die Ankoͤmmlinge ſtanden.
Nun, Baptiſte, Du haſt mich verlaſſen! So komm' ich nun ſelbſt, zu fragen nach Conſtance.„Wie geht's meiner Tochter? ſprach die Graͤfin ſanft.
Oh, ohl entgegnete ſtockend Baptiſte, und wiſchte ſich die Augen— treten Sie nicht hinein! Jetzt iſt's noch Zeit; er iſt nicht da, der Herr Graf! Das Schloß iſt leer wie eine Kirche— kehren Sie um! Nein, nein, das iſt am
Ende der Angenblick, Conſtance zu nehmen! Wir ſchlagen
die Thuͤre ein zum alten Gillover, und eh' er zuruͤckkommt, ſind wir fort. Jetzt nicht mehr, Baptiſte! Das iſt zu ſpaͤt— Du haͤtteſt mich fruͤher nicht verrathen ſollen! Oh— gnaͤdigſte Frau Graͤfin! wenn ich Ihnen— und dies ſagte er ihr ganz leiſe— in meinem Leben noch was nützen ſollte, ſo mußt; ich's wohl ſo machen. Sonſt


