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von Fontainebleau nichts mehr unternommen hatte. So willkommen der Herzogin und dem Prieſter ein ſolcher Ver⸗ buͤndete geweſen waͤre, nach den heftigen Schritten, welche er gewagt, und nach dem Antritte der Regentſchaft Seitens der Herzogin ſchien es ihnen doch nicht mehr rathſam, die vom Koͤnig empfohlene Graͤfin ihm Preis zu geben. Die unſchicklichkeit waͤre zu groß geweſen, und jedes ſolche Atten⸗ tat auf die Graͤfin haͤtte den Koͤnig zu ſehr füͤr dieſe aufge⸗ Man erwartete ohnedies zuverlaͤſſig, daß Francoiſe ſchnoͤder Behandlung ſatt uͤber Kurz oder Lang Fontaine⸗ bleau verlaſſen werde; dann erſt, wenn ihrem Rufe hier⸗ durch ein heftiger Stoß verſetzt worden, wuͤrde es an der Zeit ſein, ſie auf eine geſchickte Weiſe dem Grafen zu uͤber⸗ antworten. Daß dieſe Flucht aus Fontainebleau nur eine halbe Wirkung haben, durch die Schlacht bei Pavia aus den Augen geruͤckt werden, und daß deren erwartetes Ver⸗
haͤngniß ſich erſt in Madrid erfüllen werde, das Alles konnte
man nicht vorausſehn. In jener Nacht alſo, da der Koͤnig
nach Italien zog, war Florentin im Getuͤmmel zu Chateau⸗ briant getreten, und hatte ihn gewarnt vor laͤngerem Ver⸗ weilen. Obwohl der Regentin die Neigung des Koͤnigs zur Graͤfin widerwaͤrtig und ſie vielleicht eben ſo lebhaft wie er eine Beendigung des Verhaͤltniſſes wuͤnſche, ſo muͤſſe ſie doch jetzt des Anſtandes halber die Graͤfin ſchuͤtzen. Der Graf haͤtte alſo ſtrenge Maaßregeln gegen ſich zu erwarten, wenn er läͤnger hier verweile. Dagegen moͤge er verſichert ſein, daß man raſtlos in ſeinem Intereſſe handeln werde. Allmonatlich ſolle er Nachricht erhalten, und der Prieſter wußte es ihm einleuchtend zu machen, daß man ſo ohne ſein
regt.
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