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ſchien unmoͤglich, Lautrec und Chimene beſtanden auch nicht darauf, ſie fuͤhlten daß es ſich um eine dem Gewiſſen noth⸗ wendige Buße, um einen feierlichen Lebensſchluß handle,
ſie baten nur dringend um Erlaubniß des Geleits bis an
die Pforte von Chateaubriant, ſie beſtanden darauf, als Fran⸗
coiſe erwiderte: allein bin ich geflohn, allein will ich heim⸗
kehren. Dadurch ward ihre Abreiſe ſo weit verzoͤgert, daß Franz noch Zeit hatte zur Ruͤckkehr nach Schloß Cognac, bevor ſie
men. Sie abzuhalten von der Reiſe nach Chateaubriant
ſelbiges verließen, wenn er einer plöͤtzlich in ihm aufſchreien⸗
den inneren Stimme folgte. Er hielt naͤmlich ſein Pferd nicht an, um der erſchoͤpften Anna beizuſtehn, nein, er that's, ohne auf dieſe zu achten, er that's vor ſich hinſtarrend in den ſchwarzen Wald, als ob er Geiſter ſaͤhe, die um ſein
Haupt herum ſchwebten, als ob er einem Gefluͤſter derſelben,
das ſchwer zu verſtehen ſei, aufmerkſam horchte, mit halb geoͤffnetem Munde horchte.„Sie verlaͤßt mich?!“ ſchrie er auf einmal mit entſetzlicher Stimme. Sie hallte ſchauer⸗ lich im finſtern Buchenwalde wieder, und Anna fuͤrchtete ſich bis zum Zittern vor ihm, der ihr den Verſtand zu ver⸗ lieren ſchien.
Eine Minute horchte er nach dieſem Ausrufe noch un⸗
beweglich, dann ſtieß er einen unartikulirten ſchmerzlichen
Ton aus, und flog mit ſeinem Pferde in den wegloſen hohen Wald hinein, als ob Roß und Reiter ſich das Haupt zerſchel⸗ len ſollten an den harten Buchenſtaͤmmen.
Wenn er ſo fortreitet, ſindet er Frangoiſe noch auf Cognac, und vielleicht gelingt es ihm gut zu machen, was
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