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terlaſſen.„Das fehlt noch“ rief er beim Hinausgehn, „daß ich mit der Langweiligkeit allein in Cognac bliebe!“ Kaum war er hinaus, ſo ſetzte ſich Florentin an den Schreibtiſch, welcher in der Fenſterbruͤſtung ſtand, und entwarf den Brief, welchen der Koͤnig an die Graͤfin Fran⸗ goiſe ſchreiben ſollte. Er wußte gar wohl, daß es leichter ſei, ihn zur Unterſchrift fuͤr ſolch einen Brief als zur Ab⸗ faſſung deſſelben zu bewegen. Ein Federzug kann ohne Ue⸗ berlegung geſchehn, aber der kleinſte Brief kann auf hundert Gedanken fuͤhren, und am Ende waͤre die Liebenswurdig⸗ keit des Koͤnigs im Stande, ein ſolches Opfer dergeſtalt von Francoiſe zu verlangen, daß dieſe nichts weiter darin erblickte, als ein durch die Politik abgenoͤthigtes aͤußerli⸗ ches Opfer.. Als der Koͤnig zuruͤckkam, dunkelte es bereits. Die Herzogin Louiſe hatte ihm rund heraus erklaͤrt, daß er die ſchoͤne Anna in ſeinem Leben nicht wiederſehn wuͤrde, wenn er nicht ein Ende mache mit dieſem uͤberlebten Chateau⸗ briantſchen Verhaͤltniſſe, und wenn er dieſer ſo harmloſen Anna, die ihm vom erſten Tage ihrer Bekanntſchaft an ſo anmuthig offen zugethan geweſen ſei, nicht ein Pfand wirklicher Zuneigung einhaͤndige, ſei es auch nur der ein⸗ zige Ring, welchen Graͤfin Francoiſe noch heute bei Tafel zur Schau getragen habe. Des Koͤnigs Salamander, um-⸗ ſchloſſen von einer Deviſe koͤnne doch auch in der That nur von einer Dame am Finger getragen werden, wenn dieſe Dame des Koͤnigs volle Liebe und die volle Achtung der Welt genieße. Nur unter ſolcher Bedingung, hatte die Kupplerin hinzugeſetzt, koͤnne ſie dies ihr anvertraute


