Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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Foi de gentilhomme, das wird eine Laſt, Koͤnig zu ſein! rief der Koͤnig, und ging nach der Thür.

Warum biſt Du auch ſo buͤrgerlich, alle alten Liebha⸗ bereien mit heiligem Reſpekt zu behandeln! rief ihm die Herzogin nach.

Florentin unterrichtete ſie nun auf der Stelle, in welche Bahn er die wieder noͤthig gewordene Intrigue geleitet, und ſie billigte den Weg vollkommen. Denn— bemerkte ſie haſtig— entweder widerſetzt ſie ſich mit Hilfe Lautrec's, und dann wird durch deſſen rohen Seigneur⸗Ton der Koͤnig zu durchgreifender Haͤrte getrieben, oder ſie nimmt es ſen⸗ timental, und weicht unter Thraͤnenwolken großer Ge⸗ fühle; jedenfalls werden wir ſie los! Dein Bisthum, Flo⸗ rentin, erwartet Dich in Paris, wenn Du dieſen Streich bis zum Gelingen durchführſt. Sage dem Koͤnige, ich ſei zur Herzogin Margaretha und der kleinen Heilly, um Ab⸗ ſchied zu nehmen, das thut auch ſeine Wirkung, Anna's Lebensluſt iſt ihm bereits unentbehrlich.

Sie war kaum hinweg, ſo kam der Koͤnig zuruͤck, und zwar aufgeregt in hohem Grade. Er hatte Lannoy zudring⸗ lich, und Lautree bei ihm gefunden.

Lautrec iſt die Urſache der Zudringlichkeit geweſen; denn Lannoy weiß, daß die Foir' Eurer Majeſtaͤt ein Haupt⸗ hinderniß des Traktates ſind.

Ach was Foir's; Was bedeuten mir die Foir'!?

Zeigt das dem Vicekönige, Sire, und Ihr werdet ſo⸗ gleich ſehn, wie er den Ton andert.

Der Koͤnig fragte nach ſeiner Mutter, und eilte ihr auf der Stelle nach, als Florentin mittheilte, was ſie hin⸗