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uUnd habt mir kein Wort davon geſagt?!
Ihr habt nicht gefragt, Sire.
Fuͤhre mich! rief der Koͤnig Guernard zu, und ging hinweg. Jedermann war aufgeſtanden, die Tafel war un⸗ terbrochen, die erſtaunten Hofleute traten in Gruppen zu⸗ ſammen.
Die Erſcheinung der Graͤfin Chateaubriant und dieſer bewieſene Antheil des Koͤnigs waren aber auch etwas Au⸗ ßerordentliches. Man muß bedenken, daß die Ungnade der⸗ ſelben und die gemeine Veranlaſſung dieſer Ungnade in Frankreich allgemein bekannt geworden war, daß aber die Rechtfertigung derſelben, ein Ergebniß der Privatunterhal⸗ tung zwiſchen Brion und dem Koͤnige, keine Gelegenheit gehabt hatte, ſich zu verbreiten. Brion hatte zuerſt nicht davon geſprochen, weil er die ihm zufaͤllig dadurch naͤher geſtellte Geliebte nicht gefliſſentlich wieder den gemeinſchaft⸗ lichen Freunden des Koͤnigs und Frangoiſens empfehlen wollte zu Aufnehmung der alten Pläͤne einer Heirath zwi⸗ ſchen Frangoiſe und dem Koͤnige. Und als er endlich er⸗ fuhr, wie tief und gefaͤhrlich Frangoiſens Ruf durch dies Mißverſtaͤndniß beſchaͤdigt worden ſei, als er endlich in Briefen nach Frankreich die unſchuld Francoiſens in Schutz nahm, da glaubte man ihm nicht, da nannte man ſeine Rechtfertigung der Graͤfin eine zartſinnige Verleugnung ſeines Liebeserfolges, und nicht die Graͤfin, ſondern er ge⸗ wann in der guten Meinung der Zuſchauer.
Der König aber hatte kein Wort daruͤber geaͤußert. Die Rechtfertigung der Graͤfin wirkte einerſeits auf ſein perſoͤnliches Verhaͤltniß zu ihr, und erzeugte jene liebevollen
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