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ſamkeit zu erregen, antwortete dem Tafelmarſchall eben ſo laut, und zog wirklich den Blick des Koͤnigs auf ſich, da er bereits in der Naͤhe von Lautrec's Stuhle war. Lautrec,
die Stimme Guernard's vernehmend, wendete ſich um, ſein
braunes Antlitz wurde dunkelroth, der Saͤbelhieb, der ihm bei Ravenna das Geſicht geſpalten hatte, blieb erſchreckend blaß, und Guernard erkannte mit Entſetzen, daß er nicht im Foix'ſchen Sinne gehandelt habe.
Was iſt Euch, Lautrec?
Nichts, Sire!
Dadurch wurde Brion, der an der andern Seite Fraͤu⸗ lein Heilly's ſaß, aufmerkſam; er erkannte Guernard auf der Stelle, und rief unbedacht und ſo laut, daß es der Koͤ⸗ nig hoͤren konnte: Guernard, Graͤfin Frangoiſens Diener!
Graͤfin Frangoiſens? Wie kommt der hierher? rief der Koͤnig.
Mit meiner Gebieterin, Eurer Majeſtaͤt zu dienen! ſprach Guernard dreiſt, ſich ehrfurchtsvoll verneigend vor dem Koͤnige.
Graͤfin Francoiſe iſt auf Cognac? fragte erſtaunt und haſtig Franz, indem er ſeinen Pokal unſanft auf die Tafel ſetzte.
Schon ſeit einiger Zeit! entgegnete Guernard.
Mein Gott! rief der Koͤnig, und ſprang von ſeinem Stuhle auf. Meine Briefe! ſetzte er leiſer hinzu— Aber Lautrec—?!
Sire!
Habt Ihr davon gewußt?
Allerdings, Sire!


