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indem er ſie hierher beſchieden? Die Diener, offenbar von der Regentin herab veranlaßt, deckten und verſahen ihren Tiſch nicht, und bemerkten groblich auf Guernard's Nach⸗ frage: heut ſei keine Zeit, und wenn ſeine Dame nicht zur Tafel des Koͤnigs gezogen werde, ſo muͤſſe ihr Einzug in's Schloß Cognar wohl auf einem Irrthum beruhen.
Muth, Francoiſe, Lautrec wird den Koͤnig verfehlt, und ihn nicht unterrichtet haben von Deiner Anweſenheit auf Cognae; bedenke, daß Du nicht geantwortet haſt.
Graf Lautrec von Foix iſt drüben bei der Tafel, be⸗ merkte ſchuͤchtern Guernard und ging hinaus.— Der alte Diener war ſo tief gekraͤnkt, wie es nur ein Graf von Foir ſein konnte, und er ging in ſeinem Zorn uͤber die Vorſaͤle hinuͤber gerade hinein in den Speiſeſaal des Koͤnigs, um ſeinen Grafen zu ſprechen uͤber dieſe ſeiner Herrin unwuͤr⸗ dige Lage. Anfangs wurde er nicht bemerkt unter den vie⸗ len Dienern, welche Speiſen ab⸗ und zutrugen, und welche es dann nicht ſogleich wagten, den fremden, an der großen Tafel umherſuchenden Diener wegzuweiſen. Bald trat in⸗ deſſen der Tafelmarſchall, von einem Diener der Regentin aufmerkſam gemacht, in dieſer Abſicht auf ihn zu; jetzt aber hatte Guernard des Grafen Lautree ſinſter blickendes Antlitz dem Koͤnige gegenuͤber bemerkt! Er hörte alſo nicht auf den Tafelmarſchall, und ging gerades Weges nach dem Sitze Lautrec's. Der Tafelmarſchall wollte ſeine Anrede vor der aufmerkſam gewordenen Dienerſchaft nicht ſo achtungslos
behandelt ſehn, ſchritt ihm eilig nach, faßte ihn am Arme, und ſprach lauter als vorher in ihn hinein. Guernard, dem es ganz recht war, in der Naͤhe des Koͤnigs Aufmerk⸗
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