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eine Barke vor Anker, die von der heraufſteigenden Meeres⸗ fluth immer hoͤher gehoben wurde. Neutrales Gebiet vor⸗ ſtellend war ſie ganz leer, und hatte ein geſpenſtiſches An⸗ ſehn. Ihr gegenuͤber war auf ſpaniſcher Seite ein Boot mit der rothen kaſtiliſchen, auf franzöſiſcher Seite ein glei⸗ ches mit der weißen franzoͤſiſchen Flagge angelegt. Die Schiffer lagen auf dem Boden ihrer Fahrzeuge, und keiner⸗ lei Volksmenge, keinerlei ſonſtige Anſtalt verrieth auf ſpa⸗ niſcher Seite, daß ein ſo wichtiges Ereigniß von dort bevor⸗ ſtehe. Lautree's Blick ſah von Zeit zu Zeit forſchend hinauf uͤber die Irunſche Ebene, welche nach der Meeresfeſte Font⸗ arabia aufſteigt, und von dort aus links im Halbkreiſe, ein Wall gegen den Ocean und das tiefere Spanien, von Berg⸗ hoͤhen eingeſchloſſen iſt. Wie klar die Fruͤhlingsſonne ſchien, und die Mauern des eine Viertelmeile entfernten Fontara⸗ bia, die Berge hinter Irun beſtrahlte, er konnte nichts ent⸗ decken. Gegen die Mittagsſtunde endlich ſchimmerten Waf⸗ fen von der Feſte herab, und kamen naͤher. Es trat eine dunkle Wolke vor die Sonne, man ſah die Reiter Lannoy's— denn ſie waren es— im Thale nicht mehr, aber uͤber Irun blitzte ein feuriger Schein und ein weißer Pulverdampf auf, ein Kanonenſchuß droͤhnte, der Konig Franz war im An⸗ zuge. Lautrec erhob ſich und naͤherte ſich mit den Prinzen dem Boote, des Signals zum Einſteigen gewaͤrtig.
Das ſpaniſche Reitergeſchwader, Irun zur rechten Seite unberuͤhrt laſſend, kam im Trabe daher, hinter ihm der Koͤ⸗ nig, Brion, Florentin, Lannoy und Alarcon— Mont⸗ morency war ſchon früher mit dem unterzeichneten Traktate nach Frankreich entlaſſen worden. Der Koͤnig ſprang raſch
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