Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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Was thun? entgegnete barſch Montmorency, ein in Fuͤlle der Geſundheit und Jugend ſtrotzender Kriegsmann, er muß ſich ermannen, und er wird ſich ermannen, unſer Koͤnig! Er beherrſcht Frankreich, er wird doch ſeinen Leib beherrſchen koͤnnen! Mein Koͤnig! rief er mit ſtarker Stimme, und ergriff des Koͤnigs Hand, der Kaiſer Karl iſt vor der Thuͤre, um endlich ſeiner Schuldigkeit nachzu⸗ kommen, und Euch zu ſprechen!

Der Kaiſer Karl! erwiderte Franz mit ſchwacher Stimme und ſtieß einen tiefen Seufzer aus.

Wollt Ihr Euch nicht erheben, und ihm das ſtolze Herrſcherantlitz Frankreichs zeigen? ſetzte Montmorency hinzu.

Ich bin krank und kraftlos, und muthlos, Mont⸗ morency, ſprecht ſtatt meiner!

Heilige Jungfrau Montmorency's! der blaſſe duͤrftige Kaiſer iſt endlich in unſrer Naͤhe, und unſer ſtattlicher Koͤnig iſt ſchwaͤcher, denn ein Fieber!

Da trat ein Diener ein, und meldete des Kaiſers Kanzler Mercurin von Gattinara

Er komme! rief haſtig Brion

Er warte! rief mit ſtaͤrkerer Stimme Montmorency. Soll der Spanier, ſetzte er gegen Brion hinzu, unſern Koͤnig in ſolchem Zuſtande ſehn?!

Der Koͤnig von Spanien tritt in den Alcazar! ſcholl es ſpaniſch aus einer donnernden Trabantenſtimme durch den Gang herauf,der Koͤnig von Spanien tritt in den Alcazar ward es in derſelben Mundart dicht an der Thuͤr des Krankengemaches mit ſchallender Stimme wiederholt,