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ihnen unmittelbar dadurch verhaßt gemacht, daß ſie dem alten Manne bei'm Koͤnige das Wort geredet habe. Sie wollten ihn haͤngen ſehen den alten Fuchs, an den ſie ſchon ſo viele Taillen bezahlt, ja der ihren Vaͤtern ſchon Geld abgenommen!
Darauf bezuͤgliche Verhoͤhnungen mußte denn Fran⸗ Loiſe in reichlichem Maße anhoͤren. Entſetzt von dieſer Lage blickte ſie hinter ſich, um Budé's und Florentin's, welche ſie nahe bei ſich glaubte, Schutz in Anſpruch zu nehmen. Sie waren nicht da; wohl aber ſchloß ſich die vom Geſchrei anwachſende Volksmenge hinter ihr zuſammen und trennte ſie immer weiter von Budè, der gleich darauf um die Ba⸗ ſtillenmauer bog, und ſich der nicht ausweichenden Menge halber nicht mit ihr vereinigen konnte. Sie litt unerhörte Pein, beſonders da ſich in der enger werdenden Gaſſe rohe Maͤnner bereits an ihr Pferd draͤngten und der Augenblick perſoͤnlicher Mißhandlung nahe zu ſein ſchien.
Wie in Traumbildern, die vom Winde gepeitſcht gleich Wolkenſchatten einander jagen, ſo flog ihr Leben der letzten Zeit an ihren faſt geſchloſſenen Augen voruͤber. Alles Entſetzen ihrer Stellung ſchaute ihr ſo erſchrecklich daraus und aus dieſem oͤffentlichen Skandale, dem Hoͤhe⸗ punkte ihres Schickſals, wie ſie meinte, entgegen, daß ſie einen Augenblick allen Willen und alle Thatkraft ver⸗ lor und unmerklich ſelbſt ihr Pferd anhielt, als ob es ihre Beſtimmung ſei, ſich zur Suͤhne den Mißhandlungen des Volkshaufens preiszugeben. Zwei der verwegenſten Maͤn⸗ ner des Haufens benutzten dieſen Moment, und der eine vertrat dem langſam ſchreitenden Pferde den Weg, der


