Teil eines Werkes 
2. Band (1846)
Entstehung
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einige Male mit Augenliedern und Kopfe gegruͤßt hatte, war er von ſeiner gewoͤhnlichen Weiſe abgewichen. Denn gewoͤhnlich gruͤßte und dankte er einer Volksmenge oder einzelnen Manans, wie man Jahrhunderte lang die Nicht⸗ Edelleute nannte, gar nicht. Es war dies nicht Hochmuth, es war jene egoiſtiſche Gleichguͤltigkeit gegen Alles, was nicht eine charakteriſtiſche Beziehung zu ihm hatte. Und was nicht Seigneur war oder ſonſtwie bevorzugtes Geſchoͤpf, das hatte keine Bedeutung fuͤr ihn. Dennoch war ihm der Zuruf des Volkes an jenem Tage von einiger Bedeutung geweſen; er hatte ihn daran erinnert, daß Francoiſe mit ihrer Bedenklichkeit Recht gehabt, denn er empfand jetzt ſelbſt, daß ein ſo aufmerkſam beachteter Einzug mit ihr an ſolchem Tage etwas Unpaſſendes geweſen waͤre.

Was Francoiſe dadurch fuͤr die Zukunft vielleicht ge⸗ wann im Sinne des Koͤnigs, das verlor ſie thatſaͤchlich durch die Ueberreſte der Volkshaufen, welche ſich noch in den Straßen herumtrieben und welche ſie ſogleich erkannten. Zweideutige und mitunter auch groͤbliche Zurufe empfingen ſie an der Rue royale, und verletzten nicht nur ihr Scham⸗ gefuͤhl, ſondern auch ihren Stolz bitterlich. Das Volk haßt mit einer wunderlichen Hartnaͤckigkeit uͤberall die Finanz⸗ beamten, als ob dieſe allein die Veranlaſſung ſeien, daß es Steuern bezahlen muͤſſe. In Frankreich beſonders iſt es ſeit vielen Jahrhunderten dem Volke immer eine Genugthuung geweſen, wenn ein hoher Finanzbeamter geſtuͤrzt wurde. Semblangçay's, eines wuͤrdigen, rechtlichen Mannes pein⸗ licher Proceß war den Pariſern alſo auch ein ſehr willkom⸗ menes Ereigniß geweſen, und die Chateaubriant hatte ſich