liebten faſt widerwaͤrtig war,— laß es doch aufwachſen, wie es mag! Es wird ſich jetzt von Dir entwoͤhnt haben, und die Entfuͤhrung deſſelben von Chateaubriant, ohne⸗ dies mit großen Schwierigkeiten verbunden, wuͤrde einen Laͤrm verurſachen, der mir im jetzigen Augenblicke ſehr nachtheilig waͤre. Jetzt eben brauche ich die gute Stim⸗ mung der Seigneurs. Kinder ſind uͤberall im Wege! Erſt beeintraͤchtigen ſie Eure Schoͤnheit, dann Eure Theil⸗ nahme, und am Ende erinnern ſie uns groͤblich, daß wir alt werden und Platz machen moͤchten. Wo wollteſt Du denn hin mit dem Geſchoͤpfe, wenn es dem brutalen Gra⸗ fen gluͤcklich entriſſen waͤre?
„Wohin—?“
Doch nicht hierher nach Fontainebleau? Nicht doch! Solcher familienmaͤßige Anhang erinnert unangenehm an die Schattenſeite der Liebe, an Sorge und Zukunft— das folgenloſe Geheimniß iſt auf der Stelle zerſtoͤrt! Wo das Kind geſehen wird, giebt's ein Verwundern, ein Fragen und Fluͤſtern und Erzaͤhlen! Denke nur an meine Mutter.—
„So will ich's nach Foix bringen, damit ich's zuweilen beſuchen kann.“—
Beſuchen! Die Lebensplaͤne kreuzen laſſen fuͤr ein ſo kleines, noch unbedeutendes Weſen,— ſchlag Dir's aus dem Sinne, Francoiſe, und ſchlafe wohl!
Zum erſten Male hatte ſie mit Thraͤnen des Leides dem Koͤnige gute Nacht geſagt; ſie dachte nicht uͤber den


