Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

uͤber den Var gegangen, in die Provence eingedrungen und geht gerades Weges auf Lyon. Dort, fuͤrchtet man, werden alle Seigneurs aus Bourbonnais, Auvergne, Forez, ſelbſt Languedoc ihm zufallen, und die Mehrzahl des Adels aus den uͤbrigen Provinzen wird ihm förderlich ſein zum Sturze des Koͤnigs, dem Bonnivet das letzte und einzige Heer ver⸗ loren. So ſoll der Plan, um deß willen Bourbon fluͤchtig geworden, mit reißender Schnelligkeit ſich verwirklichen und Frankreich getheilt werden unter England, Spanien und Bourbon. Wir im Norden kämen an England

Und dieſe Nachrichten nennt Ihr nicht troͤſtlich, de Brezé? rief Chateaubriant und ſprang vom Seſſel auf.

Nein, Chateaubriant. 3

Willkommen ſei mir der Tag der Nache gegen dieſen frechen Valois!

Vielleicht bedarf ich in Kurzem der Rache eben ſo gegen ihn, und dennoch

Was iſt mit Diana von Brezé?

Sie iſt wie Frangoiſe von Chateaubriant gegen mei⸗ nen Willen nach Fontainebleau gereiſ't.

Auch vernarrt in den Mann mit der großen Naſe? Sie wird mir zu meiner Frau verhelfen, und eine Dritte wird dann die Eure wieder nach der Normandie bringen, denn der Sultan von Frankreich liebt zum Troſte fuͤr die Seigneurs den Wechſel!

Ich hoffe, Ihr uͤbertreibt. Diana will ihren Vater befreien, der noch immer unter dem aufgehobenen Schwerte im Louvrethurme ſchmachtet. Das Fuͤrwort der Graͤfin