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war. Als man ſchon keinen Reiter mehr erblicken konnte, da ſah man noch den Raben, welcher hoch in der Luft den Zug begleitete..
Im Sommer 1524 hatte ein ſchweres Gewitter das Schloß Chateaubriant rundum eingehuͤllt wie in einen ſchwarzen Mantel. Es war gegen Abend, und die dichten, tief herabhaͤngenden Wolken brachten eine graue Finſterniß hervor, die viel unheimlicher wirkte, als die Finſterniß der Nacht. Der Donner grollte ununterbrochen rings um das Schloß, und einzelne heftige Schlaͤge, von breiten Blitzen begleitet, zeigten an, es ſtehe ein furchtbarer Ausbruch des Wetters unmittelbar bevor, um ſo furchtbarer, da kein Tropfen Regen die Wolken erleichterte.
In alſo drohender Stunde ſaß der Graf Chateaubriant in dem alten Thurmſchloſſe, welches durch die fruͤher be⸗ ſchriebene ſchmale Bruͤcke mit dem neuen Schloſſe verbun⸗ den war. Dieſe Bruͤcke fuͤhrte unmittelbar in das Mittel⸗ geſchoß des Thurmes, welches einen einzigen Saal bildete, und die Thuͤr an der Bruͤcke war der einzig gangbare Ein⸗ tritt zu dieſem jetzt ſo düͤſteren Raume. In fruͤherer Zeit war eine der Bruͤckenpforte gegenuͤberliegende Thuͤr der Ein⸗ und Ausgang dieſes Saales geweſen und hatte einige Stufen abwaͤrts zu niedrigen Gebaͤnden geführt, welche ſich von der Weſtſeite an den Thurm anlehnten. Aber ſeit Er⸗ bauung des neuen Schloſſes hatte man dieſe Gebaͤude, mit


