Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Dies war das Pferd, welches Frangoiſe mit dem Koͤ⸗ nige hinwegfuͤhren ſollte: kaum aber hatte er ſie darauf gehoben und mit einem leichten Purpurmantel, der auf dem Pferde bereit gelegen, ihre Geſtalt von der Huͤfte an eingehuͤllt, ſo erſchien, wie Bonnivet voraus verkuͤndigt, die alte Graͤfin von Foir. In jaͤher Haſt ſchritt ſie auf dem Teppich uͤber den Hof der Abtei und richtete ihren Gang gerad' auf den Koͤnig los. Dieſer ſtieg eben an der Frei⸗ treppe auf ſein Pferd Halt, rief die Graͤfin, und trat auf die erſten Stufen der Treppe, als wollte ſie ſo hoch ſein wie er, und ſtreckte den langen magern Arm nach ihm aus, als wollte ſie ihn greifen und halten hierher ſieh, Franz von Valois, und gieb Rechenſchaft

Bonnivet, welcher dies vorher geſehn, war unmittel⸗ bar vom Koͤnige zu den Trabanten geeilt, und hatte ihnen befohlen, zu blaſen Fanfare auf Fanfare, daß kein menſch⸗ licher Ton hoͤrbar bliebe auf dem Hofe der Abtei. Bei jenen Worten der alten Graͤfin ſetzten ſie dies in's Werk, und umſonſt erhob nun die alte Frau ihre Stimme aus Leibeskraͤften, man ſah nur mit Entſetzen, daß ſie ſprach, und ahnete, daß es ein Fluch ſein moͤge gegen ihr Kind und gegen den Koͤnig, die unbekuͤmmert darum unter dem ſchmetternden Trompetenſchalle hinausritten aus der Abtei.

Als ihre Geſtalten unter dem Thorwege verſchwanden, ſturzte die alte Graͤfin auf der Freitreppe zu Boden vom Schlage geruͤhrt um Zorn, Unmacht und Verzweiflung. Die Glocken laͤuteten ununterbrochen weiter, und hoͤrten erſt auf, als der konigliche Zug uͤber die Arriegebruͤcke ge⸗ zogen, und jenſeits derſelben hinter der Hoͤhe verſchwunden

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