Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Ehe die alte Dame indeß bis auf den Kreuzgang hinaus kam, trat ſchon wieder eine neue Botſchaft in's Zimmer, und zwar gebracht durch Florentin ſelber: Ein Abgeſandter des Koͤnigs von Frankreich bitte um Gehoͤr bei der Frau Graͤfin Frangoiſe von Chateaubriant

Er werde abgewieſen auf der Stelle! rief die Graͤfin von Foir, an der Thuͤr ſich umwendend und ich begreife Euch nicht, Prieſter Florentin, daß Ihr da noch ein Ankuͤn⸗ digen erhebt, wo nur

In einer Viertelſtunde, Frau Graͤfin von Foix, werd' ich auf Schloß Foir Euch meine Rechtfertigung vorlegen;

handelt nicht eilig mit der Geſandtſchaft des Koͤnigs, denn

Euer Sohn Lautree, der eben an mich geſchrieben, bittet Euch dringend, dem Koͤnige dankbaren und freundlichen Sinn zu zeigen, wie ihm der Koͤnig ſeit Monaten einen freundlichen Sinn zeige, obwohl er ihm das ſchoͤnſte Heer und ſchoͤnſte Land nicht ohne Schuld verloren.

Mein Sohn Lautrec moge ſorgen, daß er keiner Gunſt mehr beduͤrfe ich erwarte, Prieſter, daß Du hier die Thuͤren ſchließeſt, und mir auf dem Fuße folgeſt.

Dies ſagend ſchritt ſie den Kreuzgang hinauf, und ſah mit Erſtaunen, daß dieſer Vorderhof der Abtei von den Kloſterknechten geſchmuͤckt wurde, als bereite ſich eins der großen Kirchenfeſte vor. Schwere Teppiche hingen bereits von den Gallerieen der Kreuzgaͤnge, mit Baumzweigen wurde der Boden belegt, das große Eingangsthor war ge⸗ oͤffnet, und von ihm aus uͤber den erſten Hof bis zur mar⸗ mornen Freitreppe, welche nach dem Kapitelſaale der Abtei im Mittelgebaͤude fuͤhrte, und die Freitreppe ſelbſt hinauf