Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Verbindung mit ihm, mit kirchlicher Klugheit ſchließend, daß der Feind der gefährlichſte ſei, von dem man nichts wiſſe, und mit dem man nicht verkehre. Deshalb erhielt Bude, wenn auch nicht direkt von Florentin, ebenfalls zum Oefteren Nachricht uͤber die Graͤfin Chateaubriant; denn Florentin wußte, daß dieſer gutmuͤthige Gelehrte ein ein⸗ flußreicher Vermittler ſei zwiſchen Koͤnig Franz und Fran⸗ goiſe. Florentin, laͤngſt daruͤber mit ſich einig, daß er beim Empfange Francisca's eine Thorheit begangen und dieſe um jeden Preis durch Wiedergewinn ihres Zutrauens aus⸗ zuloͤſchen habe, Florentin brachte in dieſen Wintermonaten, waͤhrend das Werkzeug ſeiner Plaͤne zwiſchen Tod und Leben ſchwebte, die Angelegenheit in Paris ſo weit zur Reife, daß ihm eine hohe Befoͤrderung in Paris ſelbſt gewiß war, wenn er dieſe Dame zur Macht am Hofe bringe, und für ſeinen ferneren Einfluß auf ſie haften koͤnne. Man nahm dabei wenig Notiz von ihrer Neigung zu philoſophi⸗ ſchen Religionsgeſpraͤchen, weil man eben durch den vor⸗ ausgeſetzten Einfluß Florentin's, der in Paris ihr Beicht⸗ vater werden konnte, Dergleichen geſichert wußte, und weil man jedenfalls durch eine geiſtreiche, neben dem Koͤnige waltende Dame die bereits entſchieden ausgebildete refor⸗ matoriſche Richtung der Herzogin von Alengon vom Koͤnige abhalten wollte. Ob der etwas chimaͤriſch klingende Plan, ſie zur Gemahlin des Koͤnigs zu erheben, ernſthaft aufzu⸗ nehmen und zu foͤrdern ſei, das ließ man vor der Hand auf ſich beruhn, und das mußte natuͤrlich davon abhaͤngen, wie eifrig oder nicht die erhobene Dame ſich der beſtehenden Kirche erweiſen werde.