Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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weggehn, und die Hand der bebenden Chimene ergreifend nahm ſie keine Kenntniß davon, daß Francoiſe mit einem Laute entſetzlichen Schmerzes zu Boden ſtürzte, und mit der Laͤnge des Leibes aufſchlug auf den ſteinernen Eſtrich des Gemaches. Sie ſchien es auch nicht zu bemerken, daß Chi⸗ mene ihre Hand zuruͤckſtieß und im Zimmer blieb, ſondern ging hinaus und warf die Thuͤr in's Schloß, daß es weithin ſchallte durch die Kreuzguͤnge der Abtei.

8.

Chabot de Brion hatte den folgenden Tag mit nur zu zwei⸗ felloſer Sicherheit erfahren, daß die Graͤfin Chateaubriant lebensgefaͤhrlich erkrankt darnieder liege. Sie habe ſich im Fallen nicht nur ſchwer verletzt, ſondern ſie ſei auch von einem ſo furchtbaren Nervenfieber ergriffen, daß ſie von den raſendſten Phantaſieen gepeinigt fortwaͤhrend beſinnungslos und vom Tode oder einer Verſtandeszerruͤttung bedroht ſei.

Margot erzaͤhlte ihm dies unter ſolchem Schluchzen, daß er an der Wahrheit nicht zweifeln konnte, ja ſie ſetzte von Seiten Florentin's hinzu, daß dieſer uͤber die Liebloſig⸗ keit der Graͤfin von Foir tief entruͤſtet, und nun ganz auf die Seite Frangoiſens getreten ſei, Herr de Brion wuͤrde ihn heute ſogar verpflichten, wenn er ſich zu ihm in die Abtei bemühn wolle, um fuͤr den freilich unwahrſcheinlichen Fall der Geneſung Francoiſens Ruckſprache zu nehmen, und des⸗ fallſige Nachrichten fuͤr den Koͤnig zu beſprechen. Chabot