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zu Zeit aus dem tieferen Inneren der Abtei immer wieder heraufdrang, erſchreckten und befingen ihn ſo, daß eine lange Zeit verging, ehe er einen Entſchluß faſſen konnte. Endlich, da Alles ruhig blieb, rief er von Neuem leiſe den Namen der Graͤfin, und rief ihn nach langer Pauſe wieder, da keine Antwort erfolgte, und entſchloß ſich am Ende jaͤhlings, in das Zimmer hinein zu ſteigen. In demſelben Augenblicke aber, da er es betrat, erſchienen die vier Frauen auf der Schwelle deſſelben, und das volle Licht von Margot's La⸗ terne fiel auf den erſchreckten Seigneur. Francoiſe ſchrie entſetzt auf: Brion! und die alte Graͤfin, welcher Name und Beziehung des Mannes wohl bekannt waren, erhielt damit einen nur zu gerechten Grund fuͤr geſteigerte Entruͤſtung.
Zuͤnde die Lichter an, Margot, ſagte ſie hierauf mit ſcheinbarer Ruhe. Schließe die Fenſter, und leuchte dieſem Herrn, der mit dem richtigen Wege nicht bekannt zu ſein ſcheint, zum Pfoͤrtner hinab!
Brion, das Zweideutige ſeiner Stellung ſchmerzhaft empfindend, und nicht in Zweifel daruͤber, daß die befehlende Dame die alte Graͤfin von Foir ſelber ſei, fand nicht ſogleich eine Wendung, vermittelſt welcher er die verdaͤchtige Lage haͤtte aufflaͤren können— romantiſche Neigung iſt arm an Ausſlucht— und gab auch den Verſuch einer Entgegnung auf, als er ſah, daß Frangoiſe ihm mit der Hand zu winken ſchien, er moͤge ſich ohne Weiteres entfernen. So ging er denn ohne ein Wort geſprothen zu haben mit Margot von dannen, und der Pförtner, ſchon uͤberbeſchaͤftigt mit Unge⸗ woͤhnlichkeiten, mußte nicht wenig erſtaunt ſein, einen Mann hinauszulaſſen, den er nicht herein gelaſſen hatte.


