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Namensruf gellte ploͤtzlich dicht an ihren Ohren, und Margot ſprang auf, und griff in die Luft,„Abſcheuliches Thier“ halb aͤrgerlich halb befriedigt ausrufend,„dum⸗ mer Jacques, der uns die ganze Abtei aufruͤhren kann!“
Es war der Rabe, welcher wahrſcheinlich durch das offene Fenſter eingedrungen und durch die offene Thuͤr ihnen nachgekommen war. Margot hatte ihn ergriffen, und hielt den mehrmals Knarrenden feſt, damit er ohne großen Laͤrm hinausgebracht wuͤrde.„Vorwaͤrts! Vor⸗ waͤrts, Francisca!“ rief ſie, weiter ſchreitend.
Margot trug ihre Laterne verdeckt, und ſie kamen unge⸗ hindert bis in die Mitte des unteren Kreuzganges, der wie der obere durch offene Bogen und Pfeiler vom Hofe geſchieden wurde. Da inmitten des Ganges hoͤrten ſie Fußtritte von der Wohnung des Pfoͤrtners her kommen, und blieben un⸗ entſchloſſen ſtehn.„Zieh die Kapuze dicht in's Geſicht“, flüſterte Margot,„und ſprich unter keiner Bedingung. Es iſt uns Niemand gefaͤhrlich als Florentin und er wird es nicht ſein. Still! Dies iſt ein raſcher Schritt, dies iſt Florentin's Schritt, er darf Dich nicht ſehn, er wuͤrde mir mißtraun— kaure Dich hier in den Schatten des Pfeilers“—
Als Frangoiſe Dies that, machte Margot ihre Laterne zurecht, um Florentin damit zu blenden, ließ aber dabei Jae⸗ ques außer Acht, und konnte es nicht verhindern, daß dieſer aufflog und ſein gewoͤhnliches„Frangois! Francois“ ſchrie, obenein um den Pfeiler herumfliegend, an welchem Fran⸗ Coiſe ſich verbarg. Margot, ihrem Sohne gegenuͤber von ſicherer Geiſtesgegenwart als vielleicht ſonſt, rief ihm ent⸗


