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und koſte es was es wolle. Was haͤtte Brion lieber ver⸗ ſprochen!
Thut's auf der Stelle!
Hier iſt mein Arm, Frau Graͤfin—
Ehe ſie aber bis zur Thuͤr kommen konnten, hatte ſich Florentin, ihre Abſicht bemerkend, mit unprieſterlicher Haſt zwiſchen ſie und den Ausgang geſtellt, und in demſelben Augenblicke auch eine an der Thuͤr haͤngende Schnur gezo⸗ gen. Waͤhrend davon eine Glocke in ungewoͤhnlicher Ton⸗ folge durch die Bogengänge der Abtei läͤutete, ſprach er ſelbſt zu Brion: Seigneur, dieſe Dame bleibt in der Abtei!
Prieſter, dieſe Dame verlaͤßt die Abtei.
Nicht an Eurem Arm, nicht jetzt, Seigneur.
Warum nicht?
Es iſt nicht der Augenblick, Euch die Gruͤnde zu ſagen. Wenn es Euch gefaͤllig iſt, uns zum Sprechzimmer Seiner Hochwuͤrden des Herrn Abt zu folgen—
Das iſt mir nicht gefaͤllig. Seine Hochwuͤrden wiſſen bereits, in welcher Abſicht ich hier bin—
Und bin ich, rief die Graͤfin Chateaubriant, und ſah dem beſtuͤrzt herzutretenden Abt in's Auge, bin ich denn eine Gefangene in der Genofeven⸗Abtei, daß ich nicht gehen koͤnnte, wenn es mir beliebt?
Der Abt, durchaus nicht ſicher in der verwickelten Lage, erwiderte mit Hoͤflichkeit, waͤhrend ſein Auge fragend an Florentin hing, und ſeine volle Geſtalt ſich würdevoll nach der Thuͤrſchwelle an die Seite Florentin's bewegte: Ihr ſeid nicht Gefangene, gnaͤdige Graͤfin, unſre Abtei, welche


