Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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kurz, ſchloß mit einiger Ungeduld der Abt ſeine lange Rede, in welcher er von allem Obigen das Gegentheil zu ſagen getrachtet, kurz, mein Seigneur de Brion, dieſe Angelegen⸗ heit iſt eine aͤußerſt ſchwierige, und ganz und gar nicht an⸗ gethan, um im Handumkehren entſchieden zu werden.

Im Gegentheile, hochwuͤrdiger Herr, es iſt hier nicht die geringſte Schwierigkeit fuͤr Euch und fuͤr die Abtei, da es ſich in keiner Weiſe um Eure und um die Meinung der Abtei handelt, ſondern um die Meinung der Graͤfin, einer ſelb⸗ ſtaͤndigen Dame, die Ihr mich hoͤren laſſen ſollt.

Mich duͤnkt, die Graͤfin habe dieſe Meinung deutlich genug dadurch ausgeſprochen, daß ſie das Hoflager aus eig⸗ nem Antriebe und ſelbſt fluͤchtig verlaſſen.

Kurz und gut, Ihr beſteht darauf, die Graͤfin wie eine Gefangene zu betrachten?

Im Gegentheile: wie einen Schuͤtzling, der Zuflucht bei uns geſucht hat gegen die Zudringlichkeiten der Welt!

Ihr beſchuldigt den Koͤnig Franz der Zudringlichkeit?

Der heilige Voluſtan bewahre mich!

Er bewahrt Euch nicht, denn Ihr habt's gethan, und werdet's vertreten; bei meinem Schwert verſichere ich Euch deſſen!

Aber Herr Chabot de Brion—

Ihr ſollt's an Euch zuerſt erfahren, daß das Konkordat kein leerer Schall und Name iſt, und daß der Koͤnig von Frankreich von nun an die Prioren, Aebte und Biſchoͤfe waͤhlt, ja daß er die kuͤrzlich geſchehenen Wahlen ſeiner Be⸗ ſtaͤtigung unterwirft! Wie lange heißt Ihr Abt, Hochwuͤr⸗ diger Herr?

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