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Ungewoͤhnliche abhaͤlt von der Verbruͤderung, dem Seigneur den Eintritt ſo ſchwer als moͤglich.
Ich werd' ihn verſehn bis Du wiederkommſt, Deinen Pförtnerpoſten—
Ich bitte; Ihr koͤnntet wohl nach ungewoͤhnlichen Grundſaͤtzen oͤffnen und ſchließen—
Holla, ſchnell, ich bin nicht gewohnt, zu warten!
Haͤtte Brion gewußt, wie ſehr hilfreiche Eile ſeiner ge⸗ liebten Graͤfin Noth war, er haͤtte ſich auf keinerlei Meldung eingelaſſen, ſondern haͤtte mit gezogenem Degen den Pföͤrt⸗ ner ohne Weiteres genoͤthigt, ihn nach dem Zimmer der fremden Dame zu führen. Mit Brion's Hin⸗ und Wieder⸗ kommen war es naͤmlich Abend geworden, und Florentin war in vollem Zuge, ſeine Ueberlegenheit als dialektiſcher Prieſter und junger Mann uͤber die verſtoͤrte und verlaſſene Graͤfin geltend zu machen. Waren auch die Gruͤnde ſeiner Rede jetzt himmelweit verſchieden von denen, die er ſelbigen Tages oben im Schloſſe entwickelt hatte— und ſie mußten es ſein, denn dort wollte er Furcht vor den Freuden der Welt, hier wollte er Zutraun zu verſtohlener Freude einfloͤ⸗ ßen— erſchreckte auch die unerwartete Wendung in Weſen und Wort Florentin's die Graͤfin einen Augenblick bis in's Innerſte, ach, ſie war doch ſo ungluͤcklich, daß ſie ihrer eig⸗ nen logiſchen Kraft nicht mehr traute, und daß ſie ſich um jeden Preis eines liebevollen Entgegenkommens beduͤrftig fuͤhlte. Es liebt das Weib, dem aller wuͤrdige Gegenſtand der Theilnahme entzogen wird, am Ende auch das Aus⸗ drucksloſe und Unbedeutendſte; waͤre es ein Wunder gewe⸗ ſen, wenn Frangoiſe dem ſchoͤnen Jugendfreunde vertraulich


