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als die Verſicherung erhielt, er werde ſich erkundigen, und dem Seigneur am andern Morgen Bericht erſtatten. Brion hatte indeß doch ſo viel entdeckt, daß die Graͤfin wahrſchein⸗ lich im Kloſter ſei, und war auf dem Ruͤckwege nach dem Staͤdtchen zu der Ueberzeugung gekommen, daß er hier raſch verfahren müſſe, wenn er auf irgend ein Gelingen hoffen wolle. Die ungeſchickte Behandlung des Pfoͤrtners, deren er inne geworden, hatte den kundigen Mann des Hofes in ihm erweckt, und ſich mit aller Zuverſicht und Behendigkeit eines ſolchen wappnend kehrte er an der Waldecke haſtig um, und ſchritt haſtig wieder nach der Abtei zuruͤck. Diesmal klingelte er ſcharf, und rief dem ob ſolchen ſcharfen Zugs üͤberraſcht heraus ſchauenden Pförtner gebieteriſch zu: Oeffne! Dieſer oͤffnete auch wirklich in der erſten Beſtuͤr⸗ zung die kleine Thur, welche zwar zunaͤchſt nur in ſeine Thor⸗ zelle, aus dieſer aber in den erſten Hof der Abtei fuhrte, und ſah fragend und verwundert dem eintretenden Seigneur in's Angeſicht.
Melde mich, den Seigneur Chabot de Brion, bei Sei⸗ ner Hochwuͤrden dem Herrn Abte! Naſch!
Melden? Ich? Ich bin bloß Pfoͤrtner—
So ruf einen Laienbruder, oder wer ſonſt dafuͤr be⸗ ſtellt iſt!
Aber ich darf meinen Pförtnerpoſten nicht verlaſſen.— Obwohl er nicht wußte, ob etwas zu verbergen, und ob die⸗ ſem Manne der Zutritt zu verſagen ſei, ſo machte er doch, nicht bloß in der Abſicht, ein neues Trinkgeld zu erhalten, ſondern aus dem Inſtinkte der Verbruͤderung, welcher alles
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