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2.
Tags darauf konnte man in Blois erfahren, daß es ein Irrthum geweſen ſein mußte mit der Ankunft des Koͤnigs auf Schloß Chateaubriant: die Bewohner des freundlichen Staͤdtchens hatten ihn erſt noch am Morgen uͤber die Loire hinuͤber reiten ſehen nach den Waͤldern in der Sologne, welche er von Jugend auf liebte, und in denen er am Lieb⸗ ſten den Hirſch jagte und dem Wolfe nachſtellte. Die So⸗ logne war ein ziemlich duͤrftiger, aber dicht bewaldeter Landſtrich, welcher am linken Loire⸗Ufer oͤſtlich von Blois begann, und welcher ſich zwiſchen dem Beuvron⸗ und Coſ⸗ ſon⸗Fluſſe und weiter hinauf gegen Romorantin nach dem Lande Berry hin erſtreckte. In Romorantin hatte Koͤnig Franz unter den Augen ſeiner zaͤrtlichen Mutter Louiſe von Savoyen, welcher damals der Hofhalt Koͤnig Ludwigs durch deſſen ſtrenge Gattin Anna von Bretagne verleidet war, einen Theil ſeiner Jugend zugebracht, und von daher ſchrieb ſich vielleicht ſeine Vorliebe für dieſe Gegend. Ueberhaupt aber lebten die damaligen Koͤnige von Frank⸗ reich noch nicht ſo ausſchließlich in Paris, wie dies ſpaͤter geſchah, obwohl„die gute Stadt“ Paris ſchon Jahrhun⸗


