Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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ſeiner Ueberſchrift das Zeichen traͤgt, daß das Koͤnigthum in Europa zu groͤßerer Macht kommt, als Euch Seigneurs von Schwert und Sporn begreiflich iſt.

Wir ſind Seigneurs von Land und Leuten, und gehen um mit denen von Schwert und Sporn, wenn wir gaſtfrei ſind gegen Diener des Koͤnigs.

Und ſeid Ihr nicht ſelber Diener des Koͤnigs?

Ich diene Gott, meiner Ehre und meiner Dame; dem Koͤnige des Reichs aber folg' ich nur, wenn er als Oberlehnsherr mein Schwert und meine Reiter fordern darf gegen die Feinde des Reichs und was iſt's fuͤr eine neumodiſche Ueberſchrift im Briefe des Koͤnigs von

England an den von Frankreich? Er nennt ihnMajeſtaͤt!

Was iſt das? Iſt dies daſſelbe Wort, welches der Prieſter gebraucht, wenn er von Gottes Groͤße und Allmacht redet?

Daſſelbe Wort.

Gott ſchuͤtz Euch in Hochmuth! Was wuͤrde der Graf von Tremouille ſagen, wenn ich morgen an ihn ſchriebeEure Seligkeit, Graf von Tremouille?

Er wuͤrde Euch die Seligkeit ebenfalls geben.

Schwerlich, und thaͤte er's, ſo haͤtten wir doch beide um kein Haar Seligkeit mehr als vorher, und der Valois ſoll um kein Haar Majeſtaͤt mehr haben, weil ihn der Tudor jenſeits des Aermels ſo nennt, verlaßt Euch darauf

in den abgelegenen Provinzen ſind die Herren des Landes noch nicht geſtorben!