Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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recht gut, und ſie ſah es daher nicht gern, daß ihr Beſchirmer nun ins Schloß hinauf ging, und ſich an einen Spieltiſch ſetzte.

Kurz darauf fluͤſterte ihr ein Bedienter ins Ohr: es wolle eine der fremden, zum Beſuch gekommenen Damen in geheim mit ihr ſprechen. Sie folgte ihm. Er oͤffnete

ihr ein abgelegenes Zimmer im Erdſtocke des Schloſſes.

Hier ſaß auf dem Sopha eine Frauen⸗ geſtalt, die mit zartliſpelnder Stimme bat, ſich neben ſie niederzulaſſen. Lina gehorchte, und ploͤtzlich fuhren aus dem ſeidenen Mantel neben ihr ein Paar nervige Arme heraus, die ihren Leib bruͤnſtig umſchlangen, und

einen unzweydeutigen Angriff auf ihre Tu⸗

gend unternahmen. Sie erſchrak, ſtraͤubte ſich, rief um Huͤlfe, und im Nu entſtand vor der Thuͤr ein Kampf zwiſchen dem Be⸗

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