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muͤhten ſich, die artigſten Bauermaͤdchen um daſſelbe Kleinod, das ihnen eben jetzt, als das theuerſte Heiligthum, vorgeſtellt und em⸗ pfohlen ward, zu beſchwatzen. Der General ſetzte Evelinen, mit einem lauten Lobſpruche, den duftenden Kranz auf, und der Dorfrich⸗ ter, ein redlicher Altvater, reichte ihr das Ehrengeſchenk auf einem ſilbernen Teller. Dann ging der Zug ins Schloß; die Geiger und Pfeifer ſpielten lebhaft auf; der Gene⸗ ral tanzte mit dem Roſenmaͤdchen den erſten Tanz. Das ganze Dorf war froh und einig beyſammen. Nur Herr Muffel und ſein Toͤchterlein fehlten.
Aber ſein Spruch, daß die Schoͤnheit vielen Anfechtungen ausgeſetzt ſey, ging in Er⸗ fuͤllung. Lina mußte ſich ſo viel als moͤglich in der Naͤhe des Generals aufhalten, um vor den Liebkoſungen der Stadtherren geſichert zu ſeyn. Das gelang ihr eine Stunde lang


