Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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dungen wurden nicht laut; der General be⸗ ſtimmte den naͤchſten Sonntag zum Roſen⸗ feſte, und die Wahlmaͤnner gingen aus ein⸗ ander.

Aber wer iſt eigentlich dieſe Evelina? fragte Herr von Lindenkron den Geiſtlichen unter vier Augen.

Vor dieſer Frage, mein Herr General, habe ich mich ſchon ein wenig gefuͤrchtet; ſagte der Pfarrer.Ich kenne des Maͤd⸗ chens Herkunft; ſie iſt aber ein Geheimniß, das mir unter dem Siegel der Verſchwie⸗ genheit anvertraut wurde. Alles, was ich jetzt ſagen darf, iſt dieß: Evelina's Mutter hielt vor ſiebzehn Jahren in moͤglichſter Stille ihre Niederkunft, und ging dann außer Landes, nachdem ſie zuvor ihr Kind dem Schulmeiſter und ſeiner Frau uͤbergeben, und ihnen zu deſſen Pflege und Erziehung eine

betraͤchtliche Summe angewieſen hatte. Sie wechſelte nachher oft Briefe mit ihnen, und