Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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Herr Muffel, der gern ſeine kleine,

haͤßliche Tochter zum Roſenmaͤdchen erhoben haͤtte, langte jetzt einen neuen Pfeil aus ſeinem Koͤcher hervor.Pro secundo, ſprach erſey es zwar fern von mir, der belobten Jungfer Lina etwas Unruͤhm⸗ liches nachzuſagen: ſie iſt aber in der That zu wohlgebildet, als daß ſie bey den vielen Anfechtungen, welchen die Schoͤnheit aus⸗ geſtellt iſt, ganz rein und unbefleckt haͤtte bleiben koͤnnen, ſintemahl das zerbrechliche Glas der Tugend leicht Riſſe bekommt oder wenigſtens anlaͤuft. Wie ſeltſam und beleidigend! rief der General mit Unwillen aus. Alſo ver⸗ tragen ſich, nach Herrn Muffels Meinung, Schoͤnheit und Tugend nicht zuſammen? Ein ſehr falſcher und feindſeliger Gedan⸗ ke! Wer keine triftigern Gruͤnde vorzu⸗ bringen weiß, der ſchweige!

Herr Muffel ſchwieg; andere Einwen⸗