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kunſt erlernen kannſt.“— Dieſer Antrag erfreute mich, und ich folgte dem Alten auf dem Fuße nach.
Er fuͤhrte mich uͤber ein ſteiles, mit Nebel bedecktes Gebirge in eine anſehnliche Stadt, die mit vielen Thuͤrmen prangte. „»Hier, mein Sohn,“ ſprach er,„iſt das Hoflager eines maͤchtigen deutſchen Fuͤrſten, der gern mit ſeinen langen Haͤnden raſch zugreift, wenn er in der großen Reichsſchuͤſſel einen Leckerbiſſen bemerkt.— Du wirſt ihn ſogleich von Perſon kennen lernen. Es iſt vor wenigen Tagen einer ſeiner Geheimen Raͤthe geſtorben; die Wahl eines neuen ſoll eben vor ſich gehen; wir wollen bey dieſer Feyerlichkeit zugegen ſeyn.. Er benetzte hierauf ſeine Stirn und die meinige mit einem Tropfen Balſam, und verſicherte, wir waͤren nun beyde ſo unſichtbar als der Wind.
Uns ſelbſt ſahen wir. Doch, unbemerkt von allen Andern, ſchluͤpften wir, gleich


