Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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Weſen aufdrücken, das nie väterliche Liebe kennen lernen wird. Laßt mich ihm meinen Segen geben.

Iſt es möglich, den Fürſten zu entfernen? ſprach Leopold zu dem Wundarzt.Wäre er zu Hauſe, ſo könnten wir die bevorſtehende Prüfung lindern.

Er darf nicht geſtört werden; die kleinſte Be⸗ wegung würde ihm verderblich ſeyn. Hören Sie nicht, daß ſeine Stimme ſchwächer wird? bemerkte der Wundarzt flüſternd. Er zog hierauf ſeine Uhr, reichte ſie ſchweigend dem Grafen Roſenthal ſie zeigte auf zwei Uhr.Noch eine Stunde, und Alles wird vorüber ſeyn, ſagte er.

Ehe ich dieſen irdiſchen Schauplatz verlaſſe, murmelte der Fürſt mit Anſtrengung,muß ich ein Werk der Gerechtigkeit verrichten. Kommen Sie hieher, Graf Roſenthal, Lindenberg auf der Schwelle des Grabes muß die Feindſchaft aufhören.

Vater, theuerſter Vater, ſchluchzte Konſtanze, ſich in ſeine geöffneten Arme werfend,verwerfen Sie mich nicht, ihre bereuende, liebende Tochter.

Armes Kind! ſtammelte der Graf, ſeinen beſſeren Gefühlen nachgebend.

Möge Ihr Glück, mein theurer junger Freund, dadurch nicht weniger dauerhaft werden, daß es auf

Ella. III. 19