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nicht, mein Herr, ich kenne meine Lage. Mein ein⸗ ziger Wunſch iſt, meine noch übrigen Stunden— wenn mir noch Stunden zugezählt ſind— auf das Beſte anzuwenden. Ich bitte Sie nicht um Leben oder Hoffnung, ich bitte nur um Stärkung— für kurze Zeit. Roſenthal, treten Sie näher.“
Ella bebte zurück und Konſtanze ſchlug ihre weinenden Augen auf, als Albert beim Laute ſeines Namens mechaniſch ſich vorwärts bewegte.
„Corſini, hier bin ich! Sie griffen an; ich ſuchte Ihr Leben nicht.“
„Roſenthal— Roſenthal iſt unſchuldig,“ ſagte der Fürſt.„Ich griff ihn an, er verwundete mich aus Nothwehr.“
Ein tiefer Seufzer war die einzige Antwort. Niemand konnte ſprechen, jedes Herz war voll. Die Töne der entfernten Muſik und die vielen Stimmen der noch anweſenden Masken konnten gehört wer⸗ den. Die widrigen Laute ſpäter Luſtbarkeit drangen in die heilige Feierlichkeit des Todtenzimmers.
„Es iſt mein Wunſch,“ nahm er nach einer längeren Pauſe das Wort,„es iſt mein Wunſch, meinen Gegner auch von dem Schatten eines Vor⸗ wurfs zu reinigen. Ich war der Angreifende.“
„Nein, nein, ich bin ſchuldig, dieſe Hand iſt mit Blut befleckt.“„*


