Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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das Vorzimmer hinter ſich; Corſini hielt an. Der Domino war nicht mehr ſichtbar; aber ein langer Schatten an der Wand verrieth, daß er raſch die Marmortreppen hinabſteige. Der Verfolger eilte nach, eine Stufe nach der andern wurde gewonnen; der Athem ging ihm aus. Der graue Domino wogte, ſo daß er ihn beinahe ergreifen konnte; noch ein Augenblick aber eben als er ſein Opfer faſſen wollte, bemerkte die Maske plötzlich ſeine Abſicht und ſtürzte durch eine Seitenthüre, die in den Garten führte.

Corſini folgte noch immer. Die Sterne blinkten über ſeinem Haupte, und wenige Lampen ſchimmerten hier und dort unter den hohen, äſtereichen Bäumen. Der Domino trat in eine Allee; der Fürſt war dicht hinter ihm, er konnte beinahe das Kleid faſſen, das vor ihm herwogte; er ſtürzte vorwärts und ſtand neben Roſenthal.

Von Allen geſchmeichelt und bewundert, hatte Konſtanze ſcheinbar die glänzenden Vergnügungen des Abends getheilt, und wenn ihr klopfendes Herz ihr nicht geſtattete, ſich mit mehr Herzlichkeit in das Feſt zu miſchen, ſo hatte ſie doch ſchon, um ihren ſchmerzlichen Gedanken zu entgehen, ſich einiger⸗ maßen in die Freuden gemiſcht. Sie hatte mit dem Landgrafen getanzt, ſie hatte ſich in prächtiger