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Kleidung neben ihre Stiefmutter geſetzt; ſie hatte oft mit dem grauen Domino geſprochen und zärtlich an dem Arme ihres ſtolzen Vaters hängend, gab ſie ſich der frohen Hoffnung hin, daß ſie endlich noch Glück und Vergebung finden werde.
Stolz auf die überlegenen Reize ſeiner Tochter und zum Voraus dankbar für ihren Gehorſam, den er erwartete, ſtrahlte Graf Roſenthal von Zufrie⸗ denheit, als er ſie von Allen begünſtigt und bewun⸗ dert ſah; denn Geiſter ſeines gleichen lieben den Gegenſtand ihrer Neigung in dem Maße zärtlicher, je höher derſelbe in der Achtung Anderer ſteht. Der Beifall, den Konſtanze gewann, ſchien gewiſſermaßen ihm anzugehören, der ihr das Daſeyn gegeben.
Unmittelbar vor der Ankündigung des Abend⸗ eſſens, das den Beſchluß machte, forderte ſie der graue Domino zu einem neuen Walzer auf. Der Graf lächelte ſeinen Kindern, als ſie ſich eilig im Tanze herum bewegten, Beifall; aber bald verlor er ſie im Gedränge aus den Augen. Konſtanze und ihr Tänzer ſtanden ſchon auf der Schwelle der Vor⸗ halle; ein Mantel wurde um ſie geworfen und ihren Arm in den ſeinigen ziehend, führte ſie ihr Cavalier eilig durch einen entlegenen Gang zu der geheimen Thüre, durch welche Roſenthal und Corſini bereits
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