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Lieblichkeit verbergen muß,“ rief ſie, indem ſie eine kleine Maske von weißem Tafft herbeibrachte.
„Vielmehr wie gut, daß ich mich dadurch vor den forſchenden Blicken verbergen kann, die ich ſo viel Urſache habe zu fürchten. Die Masken ſind nützlich, wenn das Geſicht ausſpricht, was man nicht gewußt haben würde. Ich wollte, ich bedürfte keiner, und meine Vermummung erſtreckte ſich, wie bei meinen Freundinnen, nur auf das Aeußere,“ ſprach Konſtanze bekümmert.
„Es wird auch das letztemal ſeyn, tbeures Fräulein. Aber wozu dieſe Traurigkeit? ſie iſt nicht an der Zeit, wenn das Glück ſo günſtig iſt, wenn die Liebe triumphirt.“
„Aber mich dünkt, es iſt eine ſchreckliche Hand⸗ lung,“ rief Konſtanze düſter,„das väterliche Dach zu verlaſſen, und Liſt und Vorwand zu Hülfe zu nehmen. O daß es vorüber wäre!“
„Wo iſt Ihre Entſchloſſenheit, mein Fräulein?“ Denken Sie an den Landgrafen— oder an ein Kloſter, als die einzige Wahl.“
„Aber in ſeinen finſtern Mauern hätte ich Ruhe gefunden— und Tugend.“
„Aber nicht Liebe, nicht Leopold von Linden⸗ berg,“ verſetzte das Zöfchen muthwillig.„Könnten Sie ſich entſchließen, dieſe Reize zu umſchleiern,


