Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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Bei dieſen Worten ſchwankte ſeine Stimme vor

Rührung und war kaum hörbar.

„um ihret⸗ und um Ihretwillen. Zweifeln Sie nicht an meiner Liebe, an meiner Sorge für das Wohl eines Weſens, daß uns Allen ſo theuer iſt.“

„Möge ihr Loos glücklicher ſeyn als das mei⸗ nige,“ verſetzte Roſenthal,„wenn ich ſie auch nie mehr ſehen ſollte, könnte ich mich ſtets an dem Glück meiner Schweſter erfreuen.“

„Keine Freude iſt ſo rein, als die an dem Wohle Anderer,“ verſetzte Ella ſanft, indem ſie ſich zu entfernen anſchickte.

„Denken Sie mich ſo zu verlaſſen,“ rief Albert lebhaft,„ohne ein Wort, ohne mich zu hören? Können Sie nicht eine kurze Stunde Dem ſchenken, der Ihre Gedanken niemals mehr auch nur einen Augenblick beſchäftigen wird? Ich bin im Begriff, Deutſchland zu verlaſſen und nach Polen zu reiſen.“

Ella fuhr zuſammen. Sie konnte die Nachricht nicht mit Gleichgültigkeit hören.

„Beten Sie für mich, beten Sie, daß ich rühm⸗ lich ſterben möge.“

„Vielmehr, daß Sie rühmlich leben mögen,“ ſagte die Fürſtin.„Dies iſt ein plötzlicher Ent⸗ ſchluß,“ fuhr ſie nach einer kurzen Pauſe fort.

„Nein; es iſt die Wahl der Verzweiflung. Ich